Musiktheorie

Musiktheorie einfach gemacht

Die wesentlichen Konzepte, die jeder Musiker kennen sollte — klar erklärt, ohne unnötigen Fachjargon, mit direktem Bezug zur Gehörbildungspraxis.

Kernthemen

Klick auf ein Thema, um es genauer zu erkunden.

Töne & Tonhöhe

Das musikalische Alphabet, Oktaven, Vorzeichen und wie Tonhöhe über Instrumente hinweg geordnet ist. Das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.

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Intervalle

Die Abstände zwischen Tönen — vom engen Halbton bis zur weiten Oktave. Wer Intervalle beherrscht, versteht jeden Akkord, jede Tonleiter und jede Melodie.

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Tonleitern & Modi

Dur, Moll, Pentatonik und modale Tonleitern. Lerne, wie Tonleitern Charakter und emotionale Farbe der Musik in jedem Genre und jeder Tradition bestimmen.

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Akkorde & Harmonie

Wie Töne sich zu Dur-, Moll-, verminderten, übermäßigen und Septakkorden schichten — und wie Akkordfolgen musikalische Erzählung erzeugen.

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Rhythmus & Zeit

Taktarten, Notenwerte, Pausen und Synkopen. Rhythmus ist der Puls der Musik — wer ihn versteht, spielt alles natürlicher.

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Tonarten & Vorzeichen

Kreuze und Bes in Vorzeichnungen, der Quintenzirkel und wie Tonarten mit Tonleitern und Tonalität zusammenhängen. Unverzichtbar zum Lesen und Schreiben von Musik.

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Thema im Fokus

Intervalle — die Bausteine der Musik

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei Tönen, gemessen in Halbtonschritten. Intervalle zu verstehen ist wohl das wichtigste musiktheoretische Konzept überhaupt, denn jedes andere Element der Musik — Akkorde, Tonleitern, Melodien, Akkordfolgen — ist aus Intervallen gebaut.

Innerhalb einer Oktave gibt es zwölf verschiedene Intervalle. Jedes klingt unverwechselbar: Die reine Quinte wirkt offen und kraftvoll, die große Terz hell und stabil, die kleine Sekunde erzeugt Spannung und Dissonanz. Diese Klänge sowohl theoretisch als auch nach Gehör zu erkennen verändert dein Verhältnis zur Musik.

Die beiden wichtigsten Intervallqualitäten sind groß/klein (sie unterscheiden sich um einen Halbton) sowie rein/übermäßig/vermindert (bei Quarten, Quinten und Oktaven). Sobald du jedes Intervall sicher hören und benennen kannst, fallen dir Akkord- und Tonleitererkennung deutlich leichter.

Alle 12 Intervalle auf einen Blick

Halbtöne Name Abkürzung
1 Kleine Sekunde m2
2 Große Sekunde M2
3 Kleine Terz m3
4 Große Terz M3
5 Reine Quarte P4
6 Tritonus TT
7 Reine Quinte P5
8 Kleine Sexte m6
9 Große Sexte M6
10 Kleine Septime m7
11 Große Septime M7
12 Reine Oktave 8ve

Kurzübersicht: das musikalische Alphabet

C
C♯ / D♭
D
D♯ / E♭
E
E♯ / F♭
F
F♯ / G♭
G
G♯ / A♭
A
A♯ / B♭
B
B♯ / C♭

Töne wiederholen sich in Oktaven. Derselbe Tonname in höherer Lage liegt eine Oktave darüber — genau 12 Halbtöne höher in der Frequenz.

Wie Theorie und Gehörbildung zusammenwirken

Musiktheorie gibt dir die Sprache. Gehörbildung lässt dich hören, wie diese Sprache klingt. Zusammen sind sie unaufhaltsam.

Das Konzept lernen

Verstehe, was eine große Terz ist — ihre Intervallgröße, ihre Position in der Tonleiter, ihre Rolle im Durakkord.

Das Gehör trainieren

Übe, große Terzen isoliert und im Zusammenhang zu erkennen, bis es automatisch geht.

In der Musik anwenden

Höre große Terzen überall — in Melodien, Akkorden, Arpeggien — und verstehe genau, was du da hörst.

Mach aus Theorie Hören

Harmonivas Übungen sind die perfekte Ergänzung zum Theoriestudium — übe, jedes gerade gelernte Konzept auch zu hören.